Archive for the 'Alltag' Category

Wirre Menschen

Freitag, 04.09.2009, 8:02 | Alltag, Computer, Menschen | Armin

Interessant, dass man in Sekunden dutzende Gigabytes an Daten löschen kann, es aber um ein Vielfaches länger dauert, sie vom Backup wieder herzustellen…
Interessant, dass Benutzer leichtfertig löschen, der Informatiker aber nachher der Depp ist, wenn es eben eine Zeit dauert, die Daten wieder herzustellen…

Was fällt mir auch ein, leichtfertiges Löschen nicht zu verhindern… Vielleicht könnte Microsoft ja noch weiter Sicherheitswarnungen einbauen…
“Achtung, sie sind im Begriff, diese Dateien zu löschen!”
“Sind sie sicher, dass sie das tun wollen?”
“Ehrlich?”
“Haben sie das mit ihrem Administrator abgesprochen?”
Und wenn man immer auf Ja klickt, erstellt Windows zuerst noch eine Sicherungskopie…

Blickwinkelveränderung

Samstag, 20.06.2009, 0:06 | Alltag | Armin

Wie lange eine Packung Toilettenpapier hält, wird einem erst klar, wenn kratziges Papier gekauft wurde.

Papier für mich und Papier für dich

Montag, 22.01.2007, 23:40 | Alltag, Ivos Unierlebnisse, vom Ivo | Ivo

Meine überproportionierte Quittung vom Coop Vorgestern ging ich in den nahen Coop, um einige Einkäufe für das Wochenende zu erledigen. Als ich dann meine 19 Sachen vom Einkaufswagen aufs Rollband gelegt, die Strichcodescanprozedur abgewartet und mit meiner Coop-Kreditkarte bezahlt hatte, und gerade dran war, meine Einkäufe in meine – ganz ökologisch selbst mitgebrachte – Einkaufstüte (von Migros) zu packen, reichte mir die Verkaufsperson eine unglaubliche Schriftrolle: Die Quittung war stolze 38 cm lang. Also nein… Die eigentliche Quittung mass nur gerade 11 cm – 9.5 cm Auflistung meiner Artikel und 1.5 cm Total. Hinzu kam oben eine nette Begrüssung mit Coop-Logo, 6 cm, und unten 7 cm Informationen über die erfolgte Kreditkartenbuchung. Darunter folgte 1.5 cm Supercard-Information, die nach einem zweizentimetrigen Intermezzo unserer geliebten 2.4 % (resp. 7.6 %) Mehrwertsteuer überraschend nochmal über eine Strecke von 5.5 cm vorgesetzt wurden. Zum Schluss gibts noch 5 cm Strichcode und den Namen der Verkaufsperson.
Meine überproportionierte Quittung vom CoopAlso, was ich damit nun sagen will, kommt natürlich ganz auf den Standpunkt an: Hier drei Szenarios:

  • Szenario «Grün»: Coop schädigt hier vorsätzlich den tropischen Regenwald mit irrational langen Quittungen und betreibt damit Wirtschaftsimperialismus für mich und für dich.
  • Szenario «Bürokratie CH»: Die Bundesbehörden zwingen den Coop, diverse Zusätze wie Mehrwertsteuerauszüge und (und Supercard-Kontoauszüge!) auf ihre Quittungen zu drucken.
  • Szenario «Migros-Kind»: In der Migros ist so oder so alles besser.

(Trivia: Übrigens heisst der Coop hier in Genf nicht der Coop, sondern die Coop, la Coop)

P.S: Bitte keine weiteren Szenarios in die Kommentare!
P.P.S: Hiermit meldet sich auch Ivo im 2007 und wünscht allen ein gutes neues Jahr!

3 von 43 Wochen (oh mann… das kann dauern)

Samstag, 25.11.2006, 23:08 | Alltag, Armee(r) Armin | Armin

Schon ist die dritte von 43 Wochen vorbei und wir haben Fahrzeuge gefasst, das heisst… Schlüssel fassen, sämtliche Dinge durchkontrollieren und eine Liste ausfüllen ca. 5 mal unterschreiben und am Schluss alle Fahrzeuge schön parkieren (auf gleicher Höhe mit ca. gleichem Abstand… etc.) und die Woche geht weiter mit CPR Prüfung und Schiessprüfung in der KD Box (zwischen 30 und 15 Meter)… Wobei einer Kameraden mit CPR mehr Menschen umbringen könnte, als mit dem Sturmgewehr…
Die Zugsmoral sank allerdings extrem, als am Donnerstag beim AV unser Zugführer vor den falschen Zug stand. Gemerkt hat er dies erst, als er von seinen Kaderkameraden darauf aufmerksam gemacht wurde…
Doch der grösste Witz der Woche kam erst am Freitag, denn das Kader hat einen Beschluss gefasst.
So mussten wir bisher auf am Ende einer Erklärung auf die Floskel “Fragen?” im Kollektiv mit “Keine!” antworten. Rekruten die aber Fragen hatten, meldeten sich einfach und ihre Fragen wurden beantwortet.
Jetzt hat das Kader beschlossen, dass dies diskriminierend ist, denn durch das Kollektiv “Keine!” würden die eingeschüchtert, die eigentlich eine Frage hätten, sich aber dann nicht mehr trauen, sie zu stellen…
Also gibt es neu, bei jedem “Fragen?” ein 5-sekündiges Schweigen, bis der Vorgesetzte dann fest stellen kann: “Ich nehme an, keine!”.
Wieso immer noch das Kollektiv auf die Frage “Verstanden?” – “Verstanden!” sagen darf und dadurch niemand diskriminiert oder unterdrückt wird, bleibt unklar…
Am Dienstag hatten wir einen Marsch… nur 6 oder 7 Kilometer, aber meistens bergauf und es war halt doch ziemlich anstrengend.
Ausserdem werden wir anscheinend am Montag in einer Woche die Kaserne wechseln (wir und ein weiterer Zug), weil anscheinend irgend jemand gemerkt hat, dass 310 Leute ein bisschen viel sind für eine einzelne Kompanie…
Das heisst, wir steigen auf, von 1300 Metern über Meer auf 1600 Meter über Meer… Das ist super, da wir am Dienstag schon auf 1300 Metern Schnee hatten…
Aber man beschwert sich ja nicht.
Nächste Woche werde ich dann tatsächlich zum ersten Mal richtig fahren dürfen.
Und das Beste an der startenden Woche ist:
Einrücken erst am Dienstagabend…

Armin

Emails die ich nicht öffnen werde und technische Problemlösung im Geschlechterkampf

Dienstag, 17.10.2006, 15:03 | Alltag, Politik | Armin

Ein Betreff auf der Liste der Emails, die ich niemals öffnen werde:
– “Ein Riemen wie ein Pferd – es ist kein Gerücht”
Ich weiss auch nicht, wer solche Emails empfangen will, aber vielleicht bin ich auch einfach sexuell zu uninteressiert?

Übrigens habe ich mir überlegt, wie Männer und Frauen ihre Probleme mit technischen Geräten lösen…
Beispiel: Die Fernbedienung
Problem: Die Ferbedienung funktioniert schlecht
Lösung des Mannes:
1. fester Drücken (Gewalt hilft immer!)
2. Auf die Bedienung schlagen (hilft Gewalt nicht, hilft mehr Gewalt!)
3. Das Batteriefach öffnen, auspusten, die Batterien wieder einsetzen
4. Die Batterien auswechseln (kann ja nichts mehr anderes sein, wenn 1. – 3. nicht geholfen haben)
5. Die Fernbedienung aufschrauben, evt. wieder zusammensetzen und schlussendlich eine neue kaufen.
Lösung der Frau:
1. Das nächste männliche Wesen rufen

Das Selbe könnte man auf andere Geräte übertragen…

Armin