UOS Fertig, umgezogen, entleert und im Urlaub

Freitag, 20.04.2007, 21:13 | Armee(r) Armin | Armin

Tja, die letzte Woche war eigentlich vergleichsweise ruhig…
Montag bis Mittwoch hatten wir Übung “Histo” geleitet von den Offiziersanwärtern, von denen ein Grossteil mit uns die VBA 1 absolvieren wird.
Die Übung war marschlos, was wir machten, war eine San Hist aufstellen und betreiben (mit simulierten Patienten).
Ich hatte bei der Betreibung den besten Job, ich war Fahrer und durfte die Patienten zur San Hist bringen, bzw. von dort abtransportierenl. Der Weg führte dabei über ein Kiessträsschen, mit vielen Schlaglöchern… Was mir die Gelegenheit bot, die Geländefähigkeit des Duros ein bisschen auszunutzen.
Ebenfalls gab es interessante Wunden zu bewundern (hö! Wortspiel).
Bauchwunde
Tja in Gross nicht ganz so überzeugend, aber es war trotzdem ganz lustig.

Am Ende dieser Übung, durften wir natürlich das ganze Zeugs putzen und schliesslich kamen wir zurück in die Kaserne.
Dort erwartete uns ein Info-Abend über den SUOV (Schweizer Unteroffiziersverband).
Das war sehr interessant… So wollte uns ein Gefreiter (Klammerbemerkung: Kein Unteroffizier) sagen, weshalb der SUOV so wichtig ist.
Die Argumentation war folgende:
– Wenn man zum Beispiel Durchdiener ist, gehört man nach der Absolvierung der Diensttage zur Reserve
– Ein San Soldat wird dann zum Beispiel wahrscheinlich keine Infusionen mehr stechen. Kann er es dann noch, im Notfall?
-> so wird im SUOV an regelmässigen Anlässen Pistole geschossen, oder man lernt einen Minenwerfer ins Lot zu stellen oder man sticht eine Infusion und das unabhängig dessen, was man in der Armee ursprünglich gemacht hat
So weit so gut, nur dass man halt in der Schweiz in nächster Zeit nicht mit Ernstfällen rechnet.
Jetzt kommt aber der Hauptteil der Argumentation:
– Das ist wie beim Auto, wann nimmt man das Reserverad hervor? Wenn der Reifen schon geplatzt ist!
Dann ist es aber schon zu spät! Dann ist die Kacke schon am Dampfen!

Die Frage ist jetzt wohl, wäre es besser, wenn man das Reserverad regelmässig herausnehmen würde? Damit es das Rollen nicht verlernt? Oder sollte man gar einem Reserverad beibringen, wie man strickt, oder wie man Lasagne kocht?
Man weiss ja nie ob es nicht plötzlich an eine entsprechende Situation herankommt…

Naja egal…

Ich war sowieso froh, als die Info zu Ende war, denn mir ging es nicht so gut und ich wollte mich so schnell wie möglich ins Bett legen und schlafen.
Am nächsten Morgen wurde mir auch klar, dass es mir wirklich nicht so gut ging, denn ich traf am Waschbecken wieder auf das Mittag- und das Nachtessen vom Vortag (da verwunderte mich die Verdauungszeit von Reis…).
Also verbrachte ich den ganzen Morgen im Bett.
Am Nachmittag musste ich jedoch das Programm mitmachen, denn wir erstellten das Gepäck für den Umzug vom Freitag.
Jetzt wohne ich nämlich wieder in der Motto Bartola…

Für Post wäre das:
Obgfr Armin Schneider
Kp 2, Zug 3
San RS 42-1
Motto Bartola
6780 Airolo

Armin

2 Kommentare:

  1. euer UND hat geschrieben:

    ich möchte gerne näher erklärt haben wie es zu der situation kommt, RESERVE RAD MUSS LASAGNE KOCHEN!!! Bitte…

  2. Armin hat geschrieben:

    Wenn man Gäste eingeladen hat, kurz nach Beginn der Kochvorbereitungen die Alarmierung der Feuerwehr rausgeht und man den Gästen trotzdem eine hausgemachte (radgemachte?) Lasagne bieten will?

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