Archive for the 'Armin' Category

Könnt ihr mich hören?

Dienstag, 02.06.2009, 17:54 | Armin, Verkehr | Armin

Kürzlich kam mir während einer Fluchsession im Auto die grandiose Idee, eine Lautsprecheranlage an meinem Fahrzeug zu montieren, damit mich ab jetzt jeder Allerwerteste Mitbürger, hören kann, wenn ich seinen Fahrstil nicht mag.

Für alle die, die sich so fragen, was ich in letzter Zeit treibe, könnte ein Besuch auf 5gäge1.ch oder 5gaege1.ch das richtige sein. Aber wahrscheinlich wird sowieso niemand merken, welcher der 5 ich bin…

Übrigens, statistisch gesehen ist fliegen jetzt sicherer denn je, denn statistisch gesehen gibt es nur 3 Tote pro 10 Milliarden Flugkilometer im öffentlichen Verkehr, wenn jetzt also 200 gestorben sind, ist erst in ca. 600 Milliarden Flugkilometern wieder jemand an der Reihe.
Für alle Skeptiker und Flugangsthaber: Der Tod ist durch unbeschreiblich grausame Regeln, komplett an Statistik gebunden…

Yes, we can! und der unheimliche Stuhl

Dienstag, 24.03.2009, 18:08 | Armin, Aussergewöhnlich, Gesundheit | Armin

Für die nächste SVP Wahlkampagne habe ich einen neuen Slogan entwickelt

YES. WE CAN! but we don’t want to

Klingt auch spektakulärer als:

Hallo, worum gehts, ich bin dagegen!

Schnitt! Themawechsel.

Kürzlich als ich in Engelberg arbeitete, bin ich zum Abschluss des Tages in einem Hotel auf die Toilette gegangen. Was jetzt folgt, sollte vielleicht nicht während dem Essen gelesen werden.

Ich sass also friedlich auf dem Thron und stuhlte so vor mich hin. (Natürlich entleerte ich mich hinter mich und nicht vor mich… wäre relativ schwierig geworden… (Vielleicht… mit einer Dardabahnschiene!?))
Es ging nicht besonders anstrengend, oder besonders locker, es war einfach ein normaler Stuhlgang, bis zu dem Zeitpunkt als mir irgendetwas am Hodensack vorbeistrich.
Ein wenig erschrocken und ziemlich verwirrt schaute ich nach, wer oder was sich auf die sexuelle Tour mit mir bekannt machen wollte.
Was war es? Eine Spinne? Ein Hund? Eine heimliche Verehrerin? Eine Python?

Ich drehte mich also um und sah, was ich auf diesem Bild verewigte.
(Vielleicht nicht während dem Essen öffnen…)
Zum Bild

Ich habe also eine Stuhlschlange hinausgepresst, die von solcher Konsistenz war, dass sie im Wasser der Toilette stehen konnte und dann umknickte und mich am Sack streichelte.
Bis dieses Ungetüm sschliesslich runtergespült wurde, brauchte es eine beachtliche Menge Wasser.
Aber ich hatte meinen Spass.

Zürich hasst mich

Freitag, 30.01.2009, 13:39 | Armin | Armin

Kürzlich war ich in Zürich unterwegs, nachdem ich zuvor in Basel gearbeitet hatte.
In Zürich musste ich mich des ÖVs bedienen, was eigentlich schon nicht meine Lieblingstätigkeit ist und dieser böse ÖV hat mir meine Antipathie heimgezahlt.
Zum Glück hatte ich eine Navigatorin am Telefon, die mir sagte, welches Vehikel ich wo besteigen muss, um an mein Ziel zu kommen, ansonsten würde man wohl an einer Tramhaltestelle meine Leiche gefunden haben.
Angefangen hat es in Uster, wo wir später schlafen würden, weshalb ich dort unseren Lieferwagen mit Anhänger parkiert hatte.
Nachdem ich den Bahnhof gefunden hatte (Danke, Navigatorin), musste ich natürlich ein Ticket lösen (Ja, ich löse tatsächlich Tickets!), weshalb ich mich an den Automat begab, der natürlich nur 10er und 20er Noten annehmen wollte, während ich nur 50er und 100er Noten hatte.
Also ging ich in das nächste Restaurant, um Geld zu wechseln und währenddessen fuhr der Zug davon.
Folglich durfte ich nach erfolgreichem Lösvorgang warten, bis der nächste Zug kam. Am Zürich HB suchte ich dann die Tramstation, die mir empfohlen wurde und fand sie sogar! Dort angekommen musste ich natürlich ein Ticket lösen, wofür ich allerdings Kleingeld benötigte, welches ich zuerst in einem nahe gelegenen Restaurant ertauschen musste.
Der fleissige Leser kann es erahnen, das Tram fuhr mir vor der Nase weg.
Also wartete ich auf das nächste Tram, welches gemäss Fahrplan 5 Minuten später eintreffen sollte. Allerdings liess dieses Tram 20 Minuten auf sich warten, brachte mich aber dann sicher zu meinem Ziel.
Auf dem Rückweg durfte ich allerdings erfahren (geführt von einem Einheimischen), dass der HB und mein Ziel, auf dem richtigen Weg nur 5 Fussminuten auseinander gelegen hätten.

Alles in Allem, möchte ich sagen, Zürich ist doof!

Trotzdem, oder gerade deswegen bedanke ich mich noch einmal ausdrücklich bei meiner Navigatorin, Gastgeberin und Schoggicrèmeköchin.

Re(h)zepte(r)

Sonntag, 07.12.2008, 12:33 | Armin, Gesundheit | Armin

Die letzten Tage war ich gefangen in meiner neuen Diät. Ich habe so 6 Kilogramm in 6 Tagen verloren und ich nenne diese neue Diätform «Angina & Joghurt»!
Empfehlenswert ist sie nicht wirklich, denn sie beinhaltet eine Entzündung der Mandeln, wodurch das Schlucken sehr unangenehm und schmerzhaft wird, so kann man kaum trinken, was natürlich auch zu einem gewissen Wassermangel führt.
Essen kann man eigentlich nur Joghurt, weil man alles andere (z.B. einen Achtel von einem Mailänderli) ungefähr fünfzig mal zerbeissen muss, bevor man es unter grosser Anstrengung schlucken kann… So macht essen wirklich keinen Spass und deshalb nimmt man ab.
Andererseits ist man durch die Krankheit und durch den Mangel an Nährstoffen so geschwächt, dass man sicher keinen Sport treiben kann (2 Stockwerke Treppensteigen ist schon sehr anstrengend).
Inzwischen ist die Heilung ein wenig fortgeschritten und die Schmerzen sind zum grössten Teil verschwunden. Momentan ist das schlimmste, dass ich den Mund nur 1.5 Finger breit öffnen kann. Dies gibt allerdings völlig neue Rezepte, die es auszuprobieren gilt.
Als Beispiel dient mir das deliziöse Croûton-Fondue, funktioniert wie normales Käsefondue, einfach mit Croûtons, dadurch ist es auch möglich die Stücke in den Mund zu bringen.

So, jetzt schaue ich mal, ob inzwischen mehr essen kann als Joghurt.

Du hast die Wahl

Montag, 03.11.2008, 11:39 | Armin, Politik | Armin

Morgen ist es soweit und der nächste Präsident der USA wird gewählt. Die Wahl wird wohl ziemlich knapp werden. Das Problem ist die Kandidatenwahl der Demokraten. Eigentlich halte ich den Herrn Obama für einen guten Kandidaten, aber er hat einen grossen Nachteil, über den viele Amerikaner wohl nicht einfach hinwegsehen können: Er ist SCHWARZ (auf jedenfall schwärzer als der republikanische Gegenkandidat (So richtig schwarz ist er ja nicht, eher… Schokoladenbraun (Wir benötigen unbedingt eine weltweit normierte Hautfarbenskala…)))! Die Demokraten scheinen sich für diese Wahl einen neuen Plan zurecht gelegt zu haben, denn die Alternative zu Obama wäre ja Hilary Clinton gewesen, für die, die es noch nicht gemerkt haben, sie ist eine Frau!
Wenn man also Obama nicht wählt, ist man Rassist. Wer Clinton nicht wählt, ist Sexist und wer McCain wählt ist selber Schuld.
Vielleicht wollen die Demokraten also im Falle eines Wahlverlustes einen einfachen Sündenbock haben. «Er wurde nur nicht gewählt, weil er schwarz ist!»
Ich hoffe, dass die Amerikaner etwas aus 8 Jahren Bush gelernt haben… Na gut, ich habe auch gehofft, dass sie aus 4 Jahren Bush etwas gelernt haben, haben sie aber anscheinend nicht… Also um es zusammenzufassen: Am Ende von 8 Jahren Clinton (ein Demokrat) -> Viel Geld, wenig Krieg. Am Ende von 8 Jahren Bush (der Republikaner und Nachfolger von Clinton) -> Sehr wenig Geld, viel Krieg.
So und wenn ihr Morgen in die Wahlkabinen schreitet (und tatsächlich deutschsprachig seid und meinen Text gefunden UND gelesen habt) wisst ihr was ihr zu tun habt, liebe Amerikaner.