Archive for the 'Computer' Category

Spamfilter-Diamanten

Dienstag, 23.01.2018, 11:10 | Armin, Computer | Armin

Ich schaue immer gerne die Berichte meines SPAM-Filters an.
Die klassischen Mails sind ja immer ähnlich und unterscheiden sich höchstens saisonal. (Liebe SPAMers einige Tage nach Weihnachten solltet ihr vielleicht nicht mehr „Nimm mich an Weihnachten“-Mails schreiben, die Ungeduldigen wollen ja nicht ein ganzes Jahr warten…)

Die Betreffzeile des Mails, das ich gestern erhalten habe, hat es mir aber besonders angetan:
„Du wurdest zur Gemeinschaft der kleinen Penisse eingeladen“

Natürlich wurde ich sofort neugierig, schliesslich hatte ich das schon erwartet. Vielleicht sollte ich als Gastredner eingeladen werden, oder man wollte mich gar zum Ehrenmitglied (haha, Glied!) ernennen. Allerdings liess sich „Luise O.“, so nennt sich die Absenderin nicht weiter auf den Betreff ein, sie fasste sich eher kurz (höhö!):
„Wenn etwa 4 Zentimeter zu deiner Penislänge hinzufügen[…]Wie meinst du, wäre es in Ordnung? Das ist gerade das, was dieses Gel macht, klicke und bestelle“

Ich bin ziemlich enttäuscht, wenn schon SPAM Mails unsere Erwartungen nicht erfüllen, wem können wir dann noch vertrauen?

Es bleibt mir wohl nur eins, ich muss weiter warten, bis mich ein legitimer Penisclub einladen will… schade.

Geld zu verschenken!

Freitag, 04.12.2015, 15:03 | Armin, Computer | Armin

Ich habe schon viele SPAMmails gesehen, einige ziemlich glaubwürdig, andere ziemlich schlecht.

Aber kürzlich bin ich Lottomillionär geworden!

Schraubstock??

Aber von wem kommt dieses Mail? Direkt vom „Schreibtisch von das Schraubstock Präsident“ das macht natürlich schon Eindruck! Doch im Ernst, wer auf richtig schlechte SPAMmails reinfällt und über irgendwelche intransparente Geldtransferdienste sein Hartverdientes irgendwo hinschickt, der hat es doch auch irgendwie verdient, obwohl bestimmt irgendwo ein nigerianischer Prinz sitzt, der traurig ist, dass er seine Millionen nicht loswird.

Einzelspieler im 21. Jahrhundert

Sonntag, 20.05.2012, 16:03 | Computer, Internet | Armin

Früher, als wir noch kein Internet hatten, mussten wir Computerspiele alleine spielen, oder uns an einem Computer treffen.
Heute sieht dies anders aus. Online-Spiele sind nicht mehr die Ausnahme, sondern eher die Regel. Soweit so gut.
Im Zeitalter der Breitbandverbindungen sind wir ständig online, dies wollten sich auch einige Spielefirmen zu Nutze machen und geboren war die „Online-Aktivierung“.
Ist ja auch verständlich, zumal das Internet auch die Verbreitung von Schwarzkopien vereinfacht. (Achtung, der Ausdruck Raubkopie ist nicht nur reisserisch, er ist auch grundsätlich falsch: Raub beinhaltet nämlich die Anwendung oder Androhung von Gewalt (Und „Raubkopierer“ müssen ja nicht jemanden erschiessen, um sich die Spiele runterladen zu können…))
Unter dem Stichwort Urhebrrecht werden allerdings immer mehr Hürden eingebaut, die schlussendlich nicht die Schwarzkopierer treffen, sondern eben jene, die sich diese Spiele kaufen.
Ein Beispiel ist die Firma Ubisoft, deren neue Spiele nur gespielt werden können, während der entsprechende PC online ist. Das wäre ja eigentlich egal, aber wenn die Ubisoft-Server Probleme haben, oder aus irgendeinem Grund der Internetanschluss nicht funktioniert, stoppt das Spiel und man kann erst wieder spielen, wenn die Verbindung wieder steht.
Ein Nichtkäufer hat es da einfacher, denn für jeden Kopierschutz, den sich die Industrie ausdenkt, gibt es innert kürzester Zeit einen Crack, der ihn umgeht. Also spielen Schwarzkopierer ungestört weiter, während z.B. der Nachbar, der das Spiel für 70 oder 80 Franken gekauft hat, auf dem Trockenen sitzt.

Ich verstehe ja, dass Spiele in der Herstellung und Entwicklung Kosten verursachen und dass die entsprechenden Firmen ihr geistiges Eigentum vor Diebstahl schützen wollen.
Aber liebe Spielehersteller, -vertreiber und andere Beteiligte
Spielekäufer wollen keine Handstände machen, um ein Spiel zu spielen. Wahrscheinlich verursacht die Entwicklung von Kopierschutztechniken inzwischen einen Grossteil der Gesamtschadenssumme. Also macht es uns und euch doch ein bisschen einfacher. Verkauft eure Spiele in einem spielbaren Zustand, spart euch die übermässigen Entwicklungskosten für Kopierschutzmechanismen und investiert das Geld in mehr Inhalt.

Danke!

Bitte mehr Gebühren

Dienstag, 10.04.2012, 11:16 | 20Minuten, Computer, Internet, Politik | Armin

Die Grünen haben eine Downloadgebühr vorgeschlagen.
Diese soll anhand der Internetbandbreite oder des gebrauchten Datenvolumens vom Provider erhoben werden. Das Geld soll dann an die SUISA gehen und von dort aus an die Künstler.
Wie die SUISA die „entlöhnten“ Künstler auswählen soll, steht wohl in den Sternen. Verlaufen Gratisdownloads proportional zu CD verkäufen?

Aber abgesehen davon, wie der Ablauf genau sein und funktionieren soll, sehe ich noch ein oder zwei Probleme:
Wenn ich online Musik kaufe, z.B. im iTunes Store oder bei Amazon. Und ich lade diese runter, zahle ich Uhrheberrechtsgebühren:
1. für das Lied (inkl. SUISA-Gebühren natürlich)
2. für die Datenmenge (weil ich ja das Lied runterlade)
3. für den Datenträger, falls ich das Lied z.B. auf CD brenne (denn dort ist auch eine Abgabe im Preis drin…)
4. für den MP3 Player (in dessen Preis (oha Genitiv) ebenfalls schon eine Gebühr drin ist)

Wenn ich aber über ein öffentliches Netz (z.B. statt Luzern oder die nette technisch unversierte Grossmutter von nebenan) die Musik aus nicht offiziellen Kanälen beziehe:
– Zahle ich nichts für das Lied
– Zahlen andere für die Datenmenge

Wir könnten ja auch Abfallgebühren berechnen, je nachdem vor wessen Haus der Sack steht… Der Müllmann führt dann eine Liste und legt Rechnungen in die Briefkästen… (Gäbe allerdings interessante Bilder am Morgen bevor der Müllwagen kommt…)

Oder, ähnlich der Berechnung nach Datenrate, könnten wir auch die Müllgebühr anhand der Fassadenbreite berechnen. Denn, wer mehr Platz hat, stellt sicher auch mehr Müllsäcke raus…

Offene Botschaft:

Liebe Grüne,
Nein!
Freundliche Grüsse
Armin

Wirre Menschen

Freitag, 04.09.2009, 8:02 | Alltag, Computer, Menschen | Armin

Interessant, dass man in Sekunden dutzende Gigabytes an Daten löschen kann, es aber um ein Vielfaches länger dauert, sie vom Backup wieder herzustellen…
Interessant, dass Benutzer leichtfertig löschen, der Informatiker aber nachher der Depp ist, wenn es eben eine Zeit dauert, die Daten wieder herzustellen…

Was fällt mir auch ein, leichtfertiges Löschen nicht zu verhindern… Vielleicht könnte Microsoft ja noch weiter Sicherheitswarnungen einbauen…
„Achtung, sie sind im Begriff, diese Dateien zu löschen!“
„Sind sie sicher, dass sie das tun wollen?“
„Ehrlich?“
„Haben sie das mit ihrem Administrator abgesprochen?“
Und wenn man immer auf Ja klickt, erstellt Windows zuerst noch eine Sicherungskopie…