Legolas der Frauenversteher

Dienstag, 22.12.2015, 10:59 | Armin, Comic | Armin

Heute mal etwas Neues, ein COMIC!

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LegolAss

Geld zu verschenken!

Freitag, 04.12.2015, 15:03 | Armin, Computer | Armin

Ich habe schon viele SPAMmails gesehen, einige ziemlich glaubwürdig, andere ziemlich schlecht.

Aber kürzlich bin ich Lottomillionär geworden!

Schraubstock??

Aber von wem kommt dieses Mail? Direkt vom „Schreibtisch von das Schraubstock Präsident“ das macht natürlich schon Eindruck! Doch im Ernst, wer auf richtig schlechte SPAMmails reinfällt und über irgendwelche intransparente Geldtransferdienste sein Hartverdientes irgendwo hinschickt, der hat es doch auch irgendwie verdient, obwohl bestimmt irgendwo ein nigerianischer Prinz sitzt, der traurig ist, dass er seine Millionen nicht loswird.

Fundamentale Fehler

Mittwoch, 26.08.2015, 12:06 | Politik | Armin

Wir haben ja gigantische Probleme bei uns in der schönen, paradiesischen Schweiz, ja gar in ganz Europa! Nämlich wagen es doch tatsächlich irgendwelche Menschen an unsere Türen zu klopfen, weil es bei denen zu Hause nicht so schön ist.
Ja es ist furchtbar, wir werden förmlich überrannt! So hatten wir im zweiten Quartal 7384 Asylgesuche in der Schweiz! Stellt euch das mal vor! Das ist ja immerhin schon 0.9 PROMILLE unserer Bevölkerung!
Stellt euch vor! Wenn das über 10 Jahre in diesem Stil weitergeht (und das zweite Quartal ist ja in der Regel das Stärkste), dann hätten wir gewaltige 3.5 Prozent mehr Menschen in diesem Land!!

Oh Gott! Was uns da bevorstehen wird! Das Boot ist eindeutig voll!

Aber jetzt im Ernst. Täglich lese ich, wie schlimm es um uns steht, dass wir jetzt wirklich keine Menschen mehr aufnehmen können, dass diese Menschen sowieso nur „Wirtschaftsflüchtlinge“ seien.
In einer ähnlichen Häufigkeit lese ich, von Flüchtlingsschicksalen, von Nazis die ja sowieso alle blöd und erfolglos seien und überhaupt.

Manchmal denke ich, dass vielen Menschen ein wenig Empathie fehlt. Die einen denken, dass sie sich verdient hätten, dass es ihnen so gut geht, obwohl sie bei der Geolotterie der Geburtsorte einfach Glück hatten und in Mitteleuropa auf die Welt kamen.
Die Anderen denken, dass die Ersten blöd sind oder ignorant, oder was auch immer, anstatt dass sie versuchen zu verstehen, woher diese Ängste kommen und wie man ihnen begegnen könnte.

Das Leben ist kompliziert und es gibt keine einfachen Lösungen, auch wenn es natürlich populärer ist, einfache Lösungen zu propagieren, aber das bringt uns ja regelmässig in den grössten Schlamassel! (z.B. „Masseneinwanderung stoppen“ oder die 1:12 Initiative)

Sonst bräuchten wir ja im Parlament nur einen rechten und einen linken Marktschreier und eine Münze die sie werfen können, um die Entscheidungen zu treffen.

Obwohl, vielleicht wär das ja die bessere Möglichkeit?

Übrigens könnte man das Geld, dass man auf die Flüchtlingsabwehr verwendet, doch auch in die Förderung der Flüchtlinge investieren. Anstatt Zäune zu bauen und Soldaten hinzustellen, könnte man Wohnungen und Betten vorbereiten.

Hinter der Scheibe

Mittwoch, 22.04.2015, 15:33 | Armin, Verkehr | Armin

Es ist ja eigentlich logisch, um mit dem Auto sicher unterwegs zu sein, muss man den Blick auf die Strasse richten.
Allerdings sind immer häufiger Autofahrer (und sogar Fahrradfahrer) anzutreffen, die während der Fahrt das Telefon benutzen.
Eine Hand am Ohr ist noch das eine, aber SMS schreiben, surfen, Videos schauen, wirkt sich nicht nur auf die Reaktionszeit aus, sondern meistens auch sichtbar auf den Fahrstil.
Ich durfte auch schon einmal einem Fahrlehrer(!) folgen, dem bei der Fahrt durch die Stadt die Spurbreite ständig zu schmal wurde.

Deswegen:
Beschränkt euch hinter dem Steuer auf die Dinge, für die Autos gebaut wurden:
– Lenken
– Musik hören
– Popeln

Ehrlich, das Auto ist der wohl öffentlichste Ort, an dem sich die Menschen wohl genug fühlen, um ihre Finger in die Nase zu schieben.
Das einzige was fehlt, ist ein Ort an dem man die Popel entsorgen kann…

Striprentner und Mitternachtsfahrerteenies

Mittwoch, 08.04.2015, 14:33 | Boulevard, Menschen | Armin

Im Blick gibt es wieder einmal eine Artikelserie, über eine für die Allgemeinheit eigentlich unwesentliche Begebenheit.

Es geht um zwei 14 jährige Teenies, die vom Nachbarn das Auto bekamen und schlussendlich mitten in der Nacht, an- oder betrunken auf der Flucht vor der Polizei einen Unfall verursachten.
Neben den eigentlich relevanten Nachrichten, sollte dies höchstens eine Randnotiz sein. Aber wir sind vermutlich direkt vom Januarloch ins Ostertief geschlittert und bald beginnt das Sommerloch.

Das lustige finde ich, dass der Blick nicht hinterfragt, wieso 14 jährige Mädchen mitten in der Nacht unterwegs sein dürfen.
Nein, das wichtigste Thema ist, dass die Mädchen für den Autoschlüssel bis auf ihre Unterwäsche gestrippt hätten.

Da muss man natürlich auch Experten befragen, die zur Überraschung aller feststellen, dass 14 jährige bereits in der Pubertät sein können und die Entwicklungen ihres Körpers (man staune) und deren Wirkungen auch mitbekommen.

Natürlich sichert sich der Blickschreiberling ab, die Mädchen „sollen gestrippt haben“ weil ja schliesslich die einzige Basis für diese Aussage die Behauptung einer der beiden Mütter der Teenies ist.
Ich persönlich bin ja kein Journalist und habe auch keine entsprechende Ausbildung, aber ich bin der Meinung, dass es die Aufgabe von Journalisten ist, nicht nur möglichst publikumswirksame Behauptungen zu publizieren, sondern alles zu hinterfragen und zu recherchieren.
Könnte es z.B. nicht sein, dass die Mutter von ihrem eigenen Misserfolg, die Kinder unter Kontrolle zu bringen, ablenken will?
Hat man sich bisher die Mühe gemacht, den Geisteszustand des 75-jährigen Nachbarn zu prüfen?

Und vielleicht (das ist aber schon ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt…) könnte man die Schuld bei den beiden 14 jährigen Mädchen suchen, die anscheinend nicht zum ersten Mal auffallen.

ABER vor allem sollte man dem Blick die Schuld geben, dass eine relativ harmlos ausgegangene Strolchenfahrt mit „Qualitäts-„Journalismus zum Spektakel herauf beschworen wird.

Der grösste Unterschied zwischen den Geschichten, die man auch von älteren Generationen hört und dieser Geschichte, ist vor allem, dass die Mädchen erwischt wurden.